Ein Regentag ist immer gut, um Entscheidungen zu überdenken, nicht wahr?
In diesem Fall die Entscheidung über die Reihenfolge der Veröffentlichungen. Bei der Durchsicht meiner Manuskripte habe ich mich an "Aqua Stellata" festgelesen - einem SF über die Machenschaften eines Wasserversorgers.
Ganz ehrlich: Misswirtschaft, Korruption und eine zunehmende Bereitschaft, Gewinne mit illegalen Backup-Machenschaften zu sichern - das kennen wir doch? Nicht wahr?
Und am Wasser hängt so Manches. Wir leben in einem nassen Universum sagen die Wissenschaftler. Wasser auf dem Mars, vielleicht sogar auf dem Mond. Wasserstoff allerorten im Universum.
Aber wir hier auf dem blauen Planeten sind doch etwas nachlässig mit dem klaren Nass.
Und Wasser wird der Auslöser kommender Kriege sein. Beziehungsweise das Fehlen von Wasser.
Aber da gibt es noch andere Sauereien, die man machen kann, wenn Wasser knapp wird. Darum geht es in "Aqua Stellata". Und deshalb kommt dieses Buch bald heraus. Noch im Juni. Versprochen.
Sonntag, 3. Juni 2012
Samstag, 2. Juni 2012
Die meisten Autoren geraten irgendwann in Vergessenheit und das nicht immer, weil sie schlechte Bücher geschrieben haben, oder als outdated gelten müssen. Zu ihnen gehört hier in Deutschland C.J. Cherryh, deren Werke irgendwann einfach nicht mehr aufgelegt wurden - im Original sind sie weiterhin erhältlich. Inzwischen kann sie als Altmeisterin des Genres gelten - sie hat viele Gedankenexperimente durchgeführt: was wäre, wenn wir auf eine Rasse stoßen würden, die... fremdartig, anders, böse, insetktoid, emotionslos... wäre? Jede Frage ergab ein neues Buch, wenn nicht eine neue Serie. Und dabei dreht sich letztlich doch alles um den Menschen. Selbstverständlich. Denn nur menschliche Verhaltensweisen verstehen wir überhaupt - manchmal.
Cherryh hat über ein Menschenbaby geschrieben, das von Aliens großgezogen wird - um Menschen verstehen zu lernen. Sie hat über Botschafter geschrieben, die bei Aliens die diplomatische Linie der Menschheit vertreten müssen - mit mehr oder weniger Erfolg. Kurz: ihre Bücher haben viel zu bieten und es lohnt sich, die paar Cent plus Versandkosten auszugeben, um eine alte deutsche Ausgabe zu kaufen - oder im Original zu lesen: http://www.amazon.de/Atevi-Zyklus-Fremdling-Caroline-J-Cherryh/dp/3453119177/ref=sr_1_17?ie=UTF8&qid=1338650053&sr=8-17
Bis zum nächsten Buchtipp:
Benni
http://www.amazon.de/Achat-von-Dor-1-ebook/dp/B0081I90JK/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1338650795&sr=8-1
Cherryh hat über ein Menschenbaby geschrieben, das von Aliens großgezogen wird - um Menschen verstehen zu lernen. Sie hat über Botschafter geschrieben, die bei Aliens die diplomatische Linie der Menschheit vertreten müssen - mit mehr oder weniger Erfolg. Kurz: ihre Bücher haben viel zu bieten und es lohnt sich, die paar Cent plus Versandkosten auszugeben, um eine alte deutsche Ausgabe zu kaufen - oder im Original zu lesen: http://www.amazon.de/Atevi-Zyklus-Fremdling-Caroline-J-Cherryh/dp/3453119177/ref=sr_1_17?ie=UTF8&qid=1338650053&sr=8-17
Bis zum nächsten Buchtipp:
Benni
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Montag, 28. Mai 2012
Danke für eure vielen Anregungen über fb, twitter und Mail. Da euch das Cover zu rosig war und außerdem nicht aussagekräftig genug, hier die neue Version. Ich weiß nicht, ob das den an sich ziemlich amüsanten Ton des ebooks trifft, aber jedenfalls sieht es technischer aus. Erscheinungsdatum? Bald - wenn das Lektorat seine Pflicht getan hat. Dann wartet echte Sommerlektüre auf euch.
Sonntag, 27. Mai 2012
Während ich an "Freunde von Grün" arbeite, laufen die Vorbereitungen für die Veröffentlichung von "Intrigenküche" - einer heiteren, aber spannenden Lektüre, wie ich meine :-) Ideal, um auf dem kindle mit in den Sommerurlaub zu gehen - wenn es rechtzeitig fertig lektoriert ist. Wie gefällt das Cover?
Wer jetzt schon etwas von mir lesen will: http://www.amazon.de/Achat-von-Dor-1-ebook/dp/B0081I90JK/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1338132081&sr=8-1
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Freitag, 25. Mai 2012
Schreiben und Hitze - geht das bei euch? Bei mir weigert sich schon das Schreibgerät, vielleicht weil es gerne draußen auf der Terrasse wäre? Allerdings befördert es das Wohlbefinden, bei übermäßiger Außentemperatur über wohl ventilierte Gänge in Raumschiffen oder über die windgeformten Ebenen des Planeten X zu schreiben.
Mein Protagonist steht gerade mitten im Nebel, die gefütterten Schuhe fest im Schnee:
Mein Protagonist steht gerade mitten im Nebel, die gefütterten Schuhe fest im Schnee:
Neben dem Pfad war eine hölzerne Tafel angebracht, von der Phil erst einmal
den Schnee herunter wischen musste.
Lashisnir las laut, was dort stand.
Hinter dir ist eine
frostsichere Schnellschusseinrichtung montiert. Sie wird ferngesteuert.
Anor wollte sich zu Boden werfen, aber Lashisnir hielt ihn an der Jacke.
„Was wird dir das helfen, Freund von Grün? Sei doch kein solcher Feigling!“
Freunde von Grün - so wird das fertige ebook dann auch heißen? Wer ist Grün? Abwarten! :-)
Donnerstag, 24. Mai 2012
Ich schreibe ganz bestimmt nicht, wie Stanislav Lem - leider habe ich auch nicht - wie er - einen IQ von 180. Aber Lem hat mich geprägt. Er hat mir gezeigt, wie weit der Raum der Phantasie reicht. Mit König Murdas fing es an und endete... wo? Bei der Waschmaschinentragödie? Oder beim Futurologischen Kongress?
Zwei kleine Bändchen haben mich damals wie heute beeindruckt - Eine Minute der Menschheit - ein gnadenlos lapidares Büchlein, in dem man unter anderem erfährt, wie stark sich der Spiegel des Schwarzen Meeres heben würde, wenn man die ganze Menschheit darin versenken würde - sagen wir: unerheblich.
Aber weit erschreckender finde ich, besonders nachträglich, die Waffensysteme des 21. Jahrhunderts. Darin weist Lem nämlich zum einen darauf hin, wie man ein Geheimnis am besten verbirgt: man veröffentlicht es.
Und zum Zweiten erzählt er uns von Kriegen mit Nanotechnologie in einer Zeit, in der Michael Crichton das nicht einmal hätte buchstabieren können. Und damit fasse ich nicht die ganze Lem'sche Unverfrorenheit dieses wirklich sehr dünnen, aber sehr explosiven, bösen kleinen Buches.
Lest Lem! http://www.amazon.de/Waffensysteme-Jahrhunderts-oder-verkehrte-Evolution/dp/3518374982/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1337885906&sr=8-1 - ehe man das Buch gar nicht mehr bekommt!
Benni King
http://www.amazon.de/Achat-von-Dor-1-ebook/dp/B0081I90JK/ref=pd_rhf_gw_p_t_2
Dienstag, 22. Mai 2012
Neuer Blog, neues Leben?
Jeder sollte ein Blog haben. Echt jeder? Na, jedenfalls jeder Autor. Autorinnen auch.
Ich habe mich lang dagegen gesträubt. Wie viele SF-Fans bin ich nämlich oft ziemlich konservativ. Dann habe ich mein erstes ebook veröffentlicht - oh, unendliche Weiten des kindle-Universums! Also ist es nun also auch Zeit für den eigenen Blog.
Worüber bloggt jemand, der SF schreibt? Über Gott und die Welt, über Autoren und Autorinnen, die keiner kennt. Über Autoren, die jeder kennt, aber kaum einer liest. Über das Schreiben und über die Sterne, über Wasser und Wasserstoff und überhaupt den Stoff, aus dem Leben ist.
Warum springt für dich dabei raus? Vielleicht ein paar ultimative Lesetipps, vielleicht ein ungewöhnlicher Gedanke - eine Frage, die dir unbequem wird. Da könnte so einiges kommen, denn ich überrasche selbst mich immer wieder selbst. Das solltest du auch tun - dich immer mal wieder vollkommen überraschen :-) Berechenbarkeit ist außerhalb der Mathematik relativ wenig prickelnd.
Jeder sollte ein Blog haben. Echt jeder? Na, jedenfalls jeder Autor. Autorinnen auch.
Ich habe mich lang dagegen gesträubt. Wie viele SF-Fans bin ich nämlich oft ziemlich konservativ. Dann habe ich mein erstes ebook veröffentlicht - oh, unendliche Weiten des kindle-Universums! Also ist es nun also auch Zeit für den eigenen Blog.
Worüber bloggt jemand, der SF schreibt? Über Gott und die Welt, über Autoren und Autorinnen, die keiner kennt. Über Autoren, die jeder kennt, aber kaum einer liest. Über das Schreiben und über die Sterne, über Wasser und Wasserstoff und überhaupt den Stoff, aus dem Leben ist.
Warum springt für dich dabei raus? Vielleicht ein paar ultimative Lesetipps, vielleicht ein ungewöhnlicher Gedanke - eine Frage, die dir unbequem wird. Da könnte so einiges kommen, denn ich überrasche selbst mich immer wieder selbst. Das solltest du auch tun - dich immer mal wieder vollkommen überraschen :-) Berechenbarkeit ist außerhalb der Mathematik relativ wenig prickelnd.
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